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DDoS-Erpressungen durch angebliche Phantom Squad gehen in die Tausende

Cyberkriminelle, die sich Phantom Squad nennen, haben tausende von Erpresser-E-Mails verschickt. Sie drohen, die angeschriebenen Unternehmen am 30. September mit DDoS-Attacken zu überziehen, wenn sie kein Schutzgeld von 0,2 Bitcoin zahlen.

Cyberkriminelle, die sich Phantom Squad nennen, haben tausende von DDoS-Erpresser-E-Mails verschickt. Sie drohen, die angeschriebenen Unternehmen am 30. September mit DDoS-Attacken zu überziehen, wenn sie kein Schutzgeld von 0,2 Bitcoin zahlen.

Den Namen Phantom Squad brachten IT-Security-Experten bislang nur mit DDoS-Attacken im Gaming-Umfeld in Verbindung. In den vergangenen zwei Jahren attackierten sie Spiele-Netzwerke wie Steam, Xbox Live und Playstation Network. Angriffe auf Unternehmen außerhalb dieser Branche und DDoS-Erpressungen in dieser Dimension waren bislang untypisch für die Gruppe. Vor diesem Hintergrund scheint es wahrscheinlich, dass es sich beim aktuellen Täter um einen Nachahmer handelt, der den Namen gestohlen hat.

In einem Blog-Eintrag des Link11 Security Operation Centers (LSOC) auf www.ddos-info.de haben die DDoS-Schutzspezialisten die Fakten zur aktuellen Erpresserwelle zusammengefasst und das Erpresserschreiben veröffentlicht.

Author

Fabian Sinner ist seit 2021 als Senior Content-Manager bei Link11 und betreut neben der Webseite auch die Content-Pipeline, SEO-Maßnahmen sowie die Agentursteuerung. Zuvor war er jahrelang in der Unterhaltungselektronik tätig und verantwortete dort den Content eines international tätigen Hardware-Herstellers. Erste Erfahrungen im fachlichen Bereich sammelte er mit dem Abschluss eines Journalismus-Studiums, mehrerer Praktika sowie seinem beruflichen Einstieg in eine Werbeagentur, bei der er zahlreiche international tätige Firmen betreute. Zudem führte er jahrelang einen eigenen Blog, der ihn schlussendlich in die IT-Szene führte.