DDoS-Schutzspezialist Link11 eröffnet lokales Scrubbing Center in Zürich

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Frankfurt am Main, 13. Dezember 2016 – DDoS-Attacken haben in 2016 besonders viele Schweizer Unternehmen getroffen und das Thema weit nach oben auf die Agenda vieler IT-Sicherheitsbeauftragter gebracht.

Der deutsche Spezialist für DDoS-Abwehr, Link11, hat in vielen Projekten mit Schweizer Firmen den Bedarf nach einem lokalen DDoS-Scrubbing Center festgestellt. Dementsprechend hat Link11 einen Standort im Rechenzentrum von interxion in Zürich eröffnet, über den Schweizer Unternehmen ihren Netzwerk-Traffic zur Filterung von DDoS-Attacken umleiten können.

Auf seinem Messerundgang auf der CeBIT 2016 konnte sich der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider-Ammann bereits ein Bild der mehrfach ausgezeichneten Link11 Technologie machen. Mit der zum Patent angemeldeten Methode, DDoS-Angriffe über ein mehrstufiges Filter-System zu erkennen und abzuwehren, beschützt Link11 schon zahlreiche Unternehmen in Europa: Kunden sind neben Banken, Medien und Industrieunternehmen auch viele kleine Firmen und Webshops. Durch das lokale Scrubbing Center in Zürich entspricht der Security-Spezialist nun auch den strengen Schweizer Anforderungen an den Datenschutz, indem die Anfragen nicht länger über Filterstandorte im Ausland geleitet und geprüft werden, sondern sämtlicher Datenverkehr in der Schweiz bleibt.

„Wir sehen einen enormen Schutzbedarf in der Schweiz. Durch verschiedene Erpresserwellen und Angriffe sind DDoS-Attacken für sehr viele Unternehmen real geworden und werden nicht mehr als abstrakte Bedrohung mit niedriger Priorität behandelt“,

erklärt Raymond Hartenstein, Vertriebsleiter der Link11.

Neben dem Standort Zürich betreibt Link11 Scrubbing Center in Europa und den USA. Der Ausbau der Infrastruktur für in Asien steht unmittelbar bevor.